LandMuseum
Das ehemalige Rittergut Wasserschloss Wülmersen ist ein authentischer Ort, wissenswertes über die Geschichte der Landwirtschaft mit Bezug zur Gegenwart zu vermitteln. Einmalig ist der Sammlungsbestand von 2.500 Objekten aus Land- und Hofwirtschaft und Handwerk.
Dauerausstellung: "Übern Tellerrand".






Die Dauerausstellung "Übern Tellerrand"
„Übern Tellerrand“ beschäftigt sich mit der Herkunft unserer Lebensmittel. Landwirtschaft gehört zu den Grundlagen des täglichen Lebens. Die Verbindung zwischen Produzenten und Konsumenten ist mittlerweile im Alltag verschwunden. Die Ausstellung möchte mit dem Blick auf die Vergangenheit helfen, die Gegenwart zu verstehen und in eigenes Handeln umzusetzen. Dabei geht es sowohl um die Beziehung ProduzentIn/KonsumentIn als auch um den bewussten Einkauf von Lebensmitteln (Stichworte: Artenvielfalt, Tierschutz, saisonal, regional). Mit ausgewählten Exponaten aus dem vorhandenen Sammlungsbestand wird die technische Entwicklung zwischen 1880 und 1970 gezeigt. Mitmachangebote laden zum aktiven Museumsbesuch ein. Ein Bereich für Wechselausstellungen macht Lust auf einen immer wieder neuen Besuch.
Illustration: signatur - wissen erleben, Göttingen / Klaus Hunger
Rückschau: Sonderausstellung: „Zwangsarbeit auf dem Land – 80 Jahre nach Kriegsende: Erinnern an vergessene Schicksale“
Am 6. Mai 2025 eröffnete um 17 Uhr die Sonderausstellung: „Zwangsarbeit auf dem Land – 80 Jahre nach Kriegsende: Erinnern an vergessene Schicksale“.
Zwangsarbeit war kein städtisches Phänomen – auch in ländlichen Regionen wurden während der NS-Zeit Tausende Menschen unter unmenschlichen Bedingungen zur Arbeit gezwungen. Die Ausstellung beleuchtet das oft verdrängte Kapitel der Geschichte, in dem ausländische Arbeitskräfte, Kriegsgefangene und Deportierte auf Höfen, in Gärten und in ländlichen Betrieben arbeiten mussten – unter Zwang, fern ihrer Heimat, häufig entrechtet und misshandelt.Durch historische Dokumente, Zeitzeugenberichte, Fotos und lokale Beispiele gibt die Ausstellung Einblicke in das Leben dieser Menschen und ihren oft vergessenen Beitrag zum Alltag und zur Landwirtschaft im Nationalsozialismus.
Die Sonderausstellung entstand mit freundlicher Unterstützung
-des Museums für Zwangsarbeit, Weimar
-der Ausstellung "Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit Südniedersachsen 1939-1945", Göttingen
-des Stadtmuseums Hofgeismar
-der Gedenkstätte Breitenau und
-des Hessischen Landesmuseum, Kassel.












Vorschau Sonderausstellung 2026
Die nächste Sonderausstellung eröffnet Anfang Mai 2026: Waldarbeit im Lauf der Zeit – Von Axt bis Algorithmus
Wie hat sich die Arbeit im Wald verändert – und was ist geblieben? Diese Ausstellung lädt ein auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Forstwirtschaft. Vom harten Handwerk mit Axt und Säge über die Mechanisierung mit Traktor und Seilwinde bis hin zur Digitalisierung mit Drohnen, Sensoren und Algorithmen zeigt sie, wie Technik, Gesellschaft und Umwelt das Arbeiten im Wald geprägt haben. Dabei stehen nicht nur Werkzeuge und Maschinen im Mittelpunkt, sondern auch die Menschen, die den Wald bewirtschaften – früher wie heute. Hier kann man entdecken, wie Tradition und Innovation im Forst aufeinandertreffen und welche Rolle nachhaltige Waldarbeit in Zeiten des Klimawandels spielt.















Öffnungszeiten LandMuseum
Geöffnet zu den Öffnungszeiten des Café Mehlschwalbe
von Mai bis Oktober 2025
Mi - So + Feiertage von 11 - 18 Uhr
Eintritt 3 € (inkl. aktueller Sonderausstellung)
Kinder unter 18 Jahre frei.
Öffnungszeiten Café Mehlschwalbe
Die Öffnungszeiten finden Sie hier: www.mehlschwalbe-cafe.de
Café Mehlschwalbe und LandMuseum: Tel. 05675-7210-816

